Warum die meisten Kindle Publisher kaum Geld verdienen!

Lesezeit: ca. 6 Minuten 

Fragst du dich, warum manche Kindle Publisher mit ihren eBooks und Büchern so viel mehr Geld verdienen, als die meisten anderen Selfpublisher, die bei 3-stelligen Umsätzen rumdümpeln?

Oder verdienst du deiner Meinung nach auch nicht genug mit deinen Büchern?

Dann solltest du diesen Beitrag unbedingt bis zum Ende aufmerksam durchlesen. Es ist nicht der längste Blogartikel von mir, zählt aber mit Sicherheit zu den wichtigsten.

Wenn du nicht so gerne liest, kannst du dir auch gerne mein Video dazu anschauen.

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Ich habe in vier Jahren KDP-Business eine simple Gesetzmäßigkeit festgestellt, die sich aus dem Unterschied zwischen erfolgreichen und weniger erfolgreichen Selfpublishern ergibt.

Ich möchte dir zeigen, wie du diese Gesetzmäßigkeit annimmst und zu deinem Vorteil nutzt.

Anmerkung: Fast alles, was ich in diesem Blogbeitrag sage, bezieht sich auf viele Lebensbereiche. Du kannst das beim Sport, in fast jedem Business, im Studium, in der Schule oder bei der Arbeit für dich nutzen. Ich beziehe mich aber trotzdem auf das Kindle-Business, da das für uns am relevantesten ist.

 

Die Gesetzmäßigkeit – Eine Chance für dich, ein Fallstrick für andere

Ich musste leider wiederholt feststellen, dass weniger erfolgreiche Publisher den Fehler selten bei sich selbst suchen. Es heißt dann: „Tom, du hattest ja nur Glück“, oder „Der Designer war zu schlecht“, „Die Konkurrenz ist zu stark“ und so weiter.

Das Problem dieser Menschen ist, dass sie sich ein bisschen „free content“, auf YouTube, Blogs und Ähnlichem reinziehen und sich vielleicht noch einen 60-Euro-Billig-Videokurs kaufen und hoffen, damit erfolgreich zu werden.

Das machen alle, bloß gehen die meisten keinen Schritt weiter. Sobald es darum geht, Eigenleistung zu bringen, den Kopf anzuschalten und Gas zu geben, steigen viele aus und geben sich mit beispielsweise 300 Euro pro Monat zufrieden.

Da ist logisch, denn wenn alle die gleiche Basis haben, kann niemand den anderen „outperformen“.

Das bedeutet:

„Wenn du im Kindle Publishing Business erfolgreich sein möchtest, MUSST du besser sein als der Durchschnitt. Wenn du immer nur das machst, was alle machen, wenn du genau das gleiche Wissen hast, wie die anderen, wenn du die gleiche Qualität bringst, wie die anderen, dann wirst du auch nur ‚durchschnittlich‘ performen.“

Das klingt erst mal total simpel und logisch. Ist es auch, aber es ist deshalb nicht unbedingt leicht, dass für sich und sein Business anzunehmen. Denn das bedeutet harte Arbeit.

Ich habe schon mehrfach in meinen Videos erwähnt, dass das Amazon-Kindle-Business nichts ist, was man mal über Nacht gründet und sofort reich wird. Ich weiß, manche „Gurus“ tun so, als wenn das so wäre, aber langfristig erfolgreich wird man so nicht.

Hinterfrage also, ob du…

  • Nischensuchstrategien hast, die kein anderer hat.
  • …überdurchschnittliche Cover
  • …deine Bücher besser formatierst als die Konkurrenz.
  • …mehr und besseren Inhalt hast als deine Konkurrenz.
  • …alternative und bessere Marketingstrategien hast, als alle anderen.
  • …deine Amazon Ads präziser optimierst.
  • …mehr weißt, als andere Selfpublisher.

Jetzt fragst du dich sicher, wie du es schaffen kannst, besser als der Durchschnitt zu sein.

Ich möchte „free content“ und billige Videokurse erst mal nicht schlechtreden. Auch ich habe so angefangen und mir damit das nötige Grundwissen angeeignet.

Das genügt aber nicht, um an die Spitze zu kommen. Dafür braucht es mehr Eigenleistung.

Du musst über den Tellerrand hinaus schauen, aufmerksam sein und versuchen, neue Wege und Strategien zu finden, die nicht in jedem zweiten Videokurs vermittelt werden.

Eigenleistung heißt aber nicht unbedingt, dass du selber mehr machen musst, sondern einfach nur selbstständig denken sollst. Nutze dein Basiswissen aus free content und baue darauf auf.

Was du nicht kannst, können vielleicht andere. Hole dir Experten ins Boot und lerne von ihnen.

 

Tipp #1 – Outsourcing

Nach dem Pareto-Prinzip heißt es, sich auf Einnahmen generierende Aktivitäten zu fokussieren, um maximalen Erfolg zu haben.

Damit das möglich ist, musst du alle anderen Aktivitäten auslagern. Ein Buch zu schreiben, bringt dir erst mal kein Geld und nimmt viel Zeit in Anspruch, die gute Vermarktung des Buches hingegen schon.

Lass also andere die Arbeit machen, die dir nicht direkt Profit bringen oder du weniger Wissen hast als andere.

  1. Suche die Experten als Ghostwriter, z. B. Blogger oder Influencer aus der jeweiligen Nische. Damit hast du einen enormen Vorteil gegenüber denjenigen, die nur Texter für 2 Cent pro Wort anheuern. Lass deinen Text professionell lektorieren, auch damit hebst du dich weit von den meisten Selfpublishern ab.

  2. Suche dir mächtige Tools, die dir die Nischen-, Keyword- und Konkurrenzanalyse vereinfachen. Ich nutze dafür z. B. die Software-Suite HELIUM 10. Diese kann ich dir wirklich ans Herz legen, da ich trotz vieler Tests keine bessere Alternative kenne. Ich habe mit den Anbietern von HELIUM 10 verhandelt und konnte starke Rabatte für dich herausschlagen. Wenn du das Tool einmal testen möchtest, kannst du diese Coupons gerne dafür verwenden.
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  3. Suche dir professionelle Designer. Das Cover ist ein extrem wichtiger Baustein deines Listings. Es hat einen großen Einfluss auf die Klickraten. Darüber hinaus, ist es der erste optische Eindruck deines Buches. Versuche also, für jedes deiner Projekte ein Top-Notch-Cover designen zu lassen, mit dem die Konkurrenz nicht mithalten kann. Auch das Innenleben deines Buches hat einen großen Einfluss auf die Zufriedenheit des Lesers. Du solltest also auch darauf achten, dass der Buchsatz auf Verlagsniveau ist.

  4. Überlege dir Methoden, wie du an externen Traffic kommst, um deinem Buch gerade in der Launch-Phase einen mächtigen Boost zu verleihen. Gehe nicht nur in die drei im Videokurs empfohlenen Facebook-Gruppen, sondern gehe einen oder zwei Meter weiter, schau nach E-Mail-Newslettern, Leserunden, Produkttestern und anderen Gruppen auf sozialen Netzwerken.

  5. Suche dir Menschen, die die komplizierten Dinge für dich erledigen. Schau beispielsweise nach guten Steuerberatern, die dir die Sorgen und die Last von den Schultern nehmen, sodass du dich voll und ganz auf die Skalierung deines Unternehmens konzentrieren kannst.

Es geht darum, dass du dich auf JEDER Ebene von deiner Konkurrenz abhebst, nur so schaffst du es, 4- bis 5-stellige Umsätze zu generieren. Das Prinzip ist einfach, aber in der Umsetzung musst du mehr Arbeit, mehr Zeit und auch mal mehr Geld in deine Projekte stecken. Erschaffe etwas, was kaum zu imitieren ist.

 

Tipp #2 – Trial and Error

Testen, testen, testen. Das ist der einzige Weg, eigene Strategien zu entwickeln und zu schauen, was funktioniert und was nicht.

Es gibt Bereiche, wie beispielsweise das Cover-Design, in denen sich bewährte Methoden gut eignen. Aber in anderen Bereichen, wie Amazon Advertising, musst du alternative Methoden entdecken und verfeinern, um besser zu sein als andere.

Versuch einfach mal etwas neues, es gibt kein festes Handbuch im Marketing mit Regeln, an die du dich halten musst.

Bedenke, am anderen Ende sitzt ein komplexes Individuum, das sich mit keinen festen Strategien bearbeiten lässt.

Viele Bereiche im Marketing sind im ständigen Wandel, daher hat man nie ausgelernt.

Das „Schlimmste“, was passieren kann, ist, dass etwas nicht funktioniert. Das ist in Wirklichkeit aber nicht schlimm, da du aus den „Fehlern“ lernst. Dann lässt du es einfach und probierst etwas anderes.

Wenn du dann etwas findest (z. B. eine besondere Kampagnenstruktur), dann hast du etwas, was noch kein anderer hat.

Also sei mutig und beginne, verschiedene Dinge zu versuchen, schau was funktioniert, und perfektioniere deine Methoden.

Fehler sind etwas Gutes!

 

Tipp #3 – Jeder fängt mal klein an. Suche dir Menschen, die weiter sind als du!

Jeder erfolgreiche Unternehmer, hatte in irgendeiner Form einen oder mehrere Mentoren. Es gibt keinen Menschen, der nicht irgendetwas von anderen Menschen mitbekommen hat, dass ihm auf seinem Weg geholfen hat.

Selbst wenn es nur die Eltern waren, die dir früh dir „richtigen“ Glaubenssätze vermittelt haben oder der Kindheitsfreund, der dich dazu gebracht hat, deine Angst zu überwinden und irgendetwas Verrücktes zu tun.

Wenn du aktiv anfängst, nach Menschen zu suchen, die weiter sind als du, von denen du lernen kannst, dann wirst du sie finden.

Suche nach Masterminds, stelle Fragen in Facebook-Gruppen, schreibe Leute privat an, von denen du denkst, dass sie deine Fragen beantworten können.

Nimm an einem Coaching teil und lass dir mit allen Tricks und Strategien des Coaches weiterhelfen.

Du kannst dir nicht alles selbst beibringen, also geh‘ da raus und suche dir Leute, die weiter sind als du. Und wenn es nur ein Schritt mehr ist, oder ein Buch mehr, was der andere hat, dann lerne von seinen Erfahrungen.

Wenn du Schritt für Schritt dein eigenes Amazon-Kindle-Business aufbauen möchtest und dabei meine Unterstützung brauchst, lade ich dich herzlich zu meiner kostenlosen Strategie-Session ein. Dort schauen wir, welche Fragen du hast und suchen gemeinsam nach einer Lösung für dich.

Auch am Markt gilt: Survival of the Fittest!

Also arbeite an deinem Mindset, sei immer besser als alle anderen und dir steht nichts im Weg.

Ich hoffe, ich habe dir mit diesem Beitrag geholfen.

Mit herzlichen Grüßen, dein Tom von Nomad Publishing.

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  • 25. April 2020